VDSL Tarife vergleichen und sparen!

Lexikon von VDSL-Sparvergleich.de


Viele Begriffe rund ums Thema VDSL sind neu und wenig bekannt. Unser Lexikon bietet schnell und unkomplizierte Erklärungen



DSL

DSL ist die Kurzform für den englischen Begriff Digital Subscriber Line, was übersetzt nichts anderes als digitale Anschlussleitung heißt. Mit DSL wird eine Reihe von Datenübertragungsverfahren zusammengefasst, die einfache Kupferleitungen - wie sie beispielsweise im Telefonnetz verwendet werden - zur Datenübertragung nutzen.

Die verschiedenen DSL Technologien ermöglichen unterschiedliche Up- und Downloadraten sowie unterschiedliche Reichweiten. Je nach Verfahren und individueller Leitungsqualität können so die Verfügbarkeit und die verfügbare DSL Geschwindigkeit variieren. Bekannte Beispiele für DSL Verfahren sind ADSL, ADSL2+, VDSL und das primär für Geschäftskundenanschlüsse verwendete SDSL.

In Deutschland hat sich der Begriff DSL zum Synonym für einen schnellen Internetzugang per  Breitband entwickelt. So wird auch immer wieder von Handy DSL, Kabel DSL oder Satelliten DSL gesprochen, obwohl diese Breitbandtechnologien ganz andere Verfahren zur Datenübertragung nutzen.


 


DSLAM

Eine Art Verteilerkasten am Straßenrand. Von hier aus führen die Telefon- oder Glasfaserkabel direkt zu den Kundenhaushalten.

 


Entertain

Bei „Entertain“ handelt sich um eine Produktmarke der Deutschen Telekom AG. Unter „Entertain“ wird momentan ein Tripeplay-Produkt vermarktet. Bestehend aus Internet, Telefon, sowie digitalem Fernsehen. Ist wahlweise mit DSL, VDSL, VDSL-Vectoring (bis 100 MBit) oder sogar via FTTH erhältlich.
... mehr zum neuen Fernseherlebnis "Entertain"
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Fiber To The Node

“Fiber To The Node” (Glasfaser bis zum Verteiler) oder auch “Fiber to the Curb” (Glasfaser bis zum Bordstein) bezeichnet eine Besonderheit des Netzausbaus für VDSL. Die Leistungen von der Ortsvermittlungsstelle zu den Kabelverzweigern bzw. Outdoor-DSLAMs basieren bei VDSL auf Glasfaserleistungen. Die Leitungen ab dort zum Kunden werden jedoch in der Praxis meist mit Kupferleitungen realisiert. Dies geschieht vereinfacht gesagt aus Kostengründen und mindert leider die Übertragungsleitung mit jedem Meter. Bei VDSL sollte die Entfernung nicht mehr als 800 Meter betragen.

Eine direkte Verbindung mit Glasfaser zum Endkunden bezeichnet man übrigens als Fibre to the Home (FTTH), welche bereits seit 2012 vereinzelt in Deutschland ausgebaut werden. So kommen immer mehr Städte, in den Genuss von ultraschnellen Internet mit bis zu 1000 MBit/s. Insbesondere die Dt. Telekom zeichnet sich für den Ausbau verantwortlich.


 


HDTV / Ultra HD

HDTV steht als Abkürzung für „High Definition Television“ und bedeutet nichts anderes, als „hochauflösendes Fernsehen“. Es gibt eine Vielzahl von nationalen und internationalen Normen für „HD“, die für Laien schnell unüberschaubar werden. Doch im allgemeinen Sprachgebrauch sind  Filmmaterial oder Geräte gemeint, welche wesentlich detailreichere und schärfere Bilder liefern, als das herkömmliche und in die Jahre gekommene PAL.

Immer mehr Verbraucher rüsten auf moderne Flachbildfernseher um und nutzen die Gelegenheit, gleich ein Gerät zu erwerben, welches HDTV unterstützt. Doch Vorsicht! Eine Vielzahl von Logos soll vermeintlich die HD-fähigkeit signalisieren. Doch die Aussagekraft dieser ist begrenzt. Vertrauen Sie nicht blind darauf und lassen sich hier explizit beraten. Am „zukunftssichersten“ sind „Full-HD“-Geräte, da diese die höchst mögliche HD-Auflösung unterstützen, die der Standard hergibt. Mehr zu den HD-Standards und weitere technische Details, finden Sie hier. Seit ungefähr 2014 schickt sich aber bereits der Nachfolger an, in die Fussstapfen zu treten - die Rede ist vom sogenannten Ultra-HD. UHD bietet ein nochmal doppelt so scharfes Bild wie HDTV. Streamingprovider wie Netflix bieten bereits viele Titel in dieser Auflösung - einen Internetzugang mit über 25 MBit vorausgesetzt.


 

Hybrid-Netz

Die Besonderheit bei VDSL liegt hierzulande darin, dass es sich um ein sogenanntes Hybridnetz handelt. Die Kabel von der Ortsvermittlungsstelle zum nächsten Kabelverzweiger basieren bei VDSL auf Glasfaserleitungen. Die restlichen Meter bis zum Kunden, werden jedoch in der Regel mit klassischen Kupferkabeln realisiert. Vereinfacht gesagt, liegt der Grund liegt in der Kostenersparnis. Sonst müssten in der Wohnung des Kunden jeweils die alten Kupferleitungen ersetzt werden oder es wäre in jedem Haus eine „Umwandlung“ der lichtkodierten Signale in elektrisch kodierte Signale nötig. Durch die Dualität der physischen Leitungsnutzung spricht man von einem Hybridnetz.


 

Hybrid-Internet

Die Deutsche Telekom bietet neben DSL, VDSL und Glasfaser auch sogenannte Hybrid-Tarife. Kenntlich gemacht sind diese mit dem Namen "MagentaZuhause Hybrid". Das Besondere hierbei ist, dass Mobilfunk (LTE) mit DSL oder VDSL zu einem "Superanschluss" kombiniert und gebündelt wird. So können selbst Haushalte ohne schnelle DSL-Zugänge leistungsstarke Flatrates erhalten. Eine Übersicht der Hybrid-Tarife bei der Telekom finden Sie hier.


 

IPTV

Der Begriff IPTV ist die Abkürzung für Internet Protocol Television und beschreibt die Übertragung von digitalen Multimediainhalten über ein Netzwerk unter Verwendung des Internet Protokolls. Die Inhalte können dabei Fernsehsendungen, Filme, Daten (wie z.B. Videotext und EPG) und Audiodaten sein. Die Übertragung der Inhalte kommt für gewöhnlich über eine Breitband Technik wie DSL oder VDSL zum Einsatz. Mobiles IPTV über eine Mobilfunktechnik ist jedoch auch möglich.

Egal welche Netzwerktechnologie verwendet wird, für IPTV ist ein notwendiges und definiertes Maß an Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Verbindung notwendig. Ist dies nicht gewährleistet, kann es zu Bildstörungen und Aussetzern kommen.

IPTV macht einen grundlegenden Unterschied zu den herkömmlichen Sendeverfahren, wie sie beim Kabel- und Satelliten Fernsehen eingesetzt werden: Bei IPTV werden die Inhalte vom Empfänger explizit angefordert und nicht vom Anbieter pauschal ausgestrahlt. Da IPTV im Endeffekt jedoch nur eine weitere Möglichkeit zum TV-Empfang neben Kabel und Satellit ist, nutzen Sie natürlich Ihren ganz normalen Fernseher,


 

Kbit/s

Siehe MBit/s. Der Unterschied liegt nur in der Größe der Maßeinheit. 6 MBit/s sind z.B. 6000 Kbit/s. Ein DSL-Anschluss mit 16000 Kbit/s entspricht einem Anschluss mit 16 MBit/s.


 

Magenta Zuhause L & M mit VDSL

Dabei handelt es sich um einen VDSL-Tarif der Deutschen Telekom. Bis Juni 2009 war VDSL lediglich mit IP-Fernsehen (Entertain) verfügbar. Seither können Verbraucher jedoch VDSL auch als ganz "normale" Doppelflat (Telefon & Internet) buchen. Hier finden Sie einen aktuellen Tarifvergleich.


 


MBit/s

Die Übertragungsgeschwindigkeit von Internetzugängen wird allgemein in MBit/s oder Kbit/s angegeben. Doch was bedeuten diese Zahlen?

Vielen Vertrauter sind Maßeinheiten MB (Megabyte) oder GB (Gigabyte) geläufig. Denn darin werden bekannte Alltagsgrößen gemessen, wie die Kapazität von Speicherkarten für Digitalkameras (GB) oder der Größe der Festplatte (GB). 1 GB entspricht übrigens 1024 MB. Ein hochauflösendes Bild einer modernen Digitalkamera hat ca. 4-5 MB. Ebenso eine MP3-Datei von Ihrem Lieblingslied.


Doch was ist nun ein MBit/s ? Teilt man die MBit durch 8 erhält man ein MB. Ein DSL-Anschluss mit einer Übertragungsrate von 8 MBit/s würde also ca. 1 Megabyte pro Sekunde (daher das „/s“) übertragen können.


Ein Bild von unserem Beispiel „Digitalkamera“, benötigt mit diesem Anschluss gut eine Sekunde zum Download aus dem Internet. Das senden dauert jedoch länger. Warum - siehe „Upload“.


 

Ortsvermittlungsstelle

Die Ortsvermittlungsstelle ist ein Vermittlungsknoten der Fernnetztechnologie und stellt in dieser die unterste Ebene einer Hierarchie dar. Diese ist gegliedert in die Auslands-, Fern-  und Ortsvermittlungsstelle, wobei die Ovst. sternenförmig mit der Fernvermittlungsstelle verbunden ist. Jedoch sind sie nicht nur mit ihrem hierarchischen Nachfolger bzw. Teilnehmer verbunden sondern auch untereinander. Aufgabe der Ortsvermittlungsstelle mit einem Radius zwischen 3-5 km ist es, vom Teilnehmer ankommende digitale Signale (Telefonie und Daten) ins Netz und umgekehrt an diesen weiterzuleiten. Jede einzelne Ovst. kann zwischen 10.000 – 100.000 Teilnehmer verwalten. 


 

Receiver

Der Begriff „Receiver“ bedeutet aus dem Englischen übersetzt „Empfänger“ und steht stellvertretend für viele elektronische Geräte.

Im Audiobereich ist ein Receiver bspw. eine Kombination aus Verstärker und Radiotuner.

Beim Fernsehen werden unterschiedliche Receiver benötigt, je nach Quelle der TV-Übertragung - also Kabel, Satellit, DVB-T oder IPTV. Jeweils wird ein Receiver benötigt, um die (heute meist digitalen) Signale zu dekodieren und für das Ausgabegerät (z.B. Fernseher) aufzuarbeiten.


Die meisten TV-Receiver sind externe Geräte, auch Set-Top-Boxen genannt. In einigen modernen TV-Geräten sind mitunter bereits Receiver, z.B. für DVB-T integriert. Auch Kombigeräte für verschiedene Empfangsquellen sind erhältlich.

Für IPTV wird ebenfalls ein Receiver benötigt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.


 


SDSL

SDSL steht abkürzend für „Symmetric Digital Subscriber Line“. Im Gegensatz zu dem für Privatkunden vertrautem „ADSL“ bzw. „DSL“, hat SDSL einen entscheidenden Unterschied. Hier sind die Uploadrate und die Downloadrate gleich groß. Daher auch „symmetric“ – also symmetrisch. Ein „normaler“ DSL-Anschluss mit 6 MBit/s hat z.B. eine Downloadrate von 6 MBit/s und eine Uploadrate von lediglich rund 0,5 MBit/s.

Besonders für Geschäftskunden ist die hohe Uploadrate oft von Bedeutung, da nicht nur große Datenmengen empfangen, sondern auch gesendet werden. Ein Architekturbüro z.B., dass mit großen Dateien hantiert und versendet, profitiert so von einer nicht unerheblichen Zeitersparnis.


 

T-Home

„T-Home“ war lange Zeit der Markenname des Privatkundengeschäftsfeldes von der Deutschen Telekom AG (DTAG). Erstmalig trat die Telekom 2006 mit dieser Marke auf, jedoch noch parallel mit der Marke „T-Com“. Erst 2007 wurde das vertraute alte „T-Com“ komplett durch „T-Home“ ersetzt und bündelt seither alle Festnetz, Internet und Fernsehangebote des Unternehmens unter einem Dach.

Seit dem Jahr 2010 ist wieder alles "Telekom". Bekannte Produkte, die von der Telekom angeboten werden, sind „MagentaZuhause“, sowie „Entertain“. Bei ersteren handelt es sich um DSL- und Telefonie-Komplettpakete. „Entertain“ vereint zusätzlich noch modernes Fernsehen via Internet (IPTV) mit in einem einzigen Tarif. Man spricht aufgrund der drei Services in einem Paket (Internet, Telefon, TV) auch von Tripleplay.

» zur Homepage der Telekom

 

Upload

Die Datenrate, mit der ein DSL oder VDSL-Anschluss Informationen senden kann. Downloadrate und Uploadrate sind nämlich bei DSL und dem momentan erhältlichen VDSL nicht gleich – also asynchron. Ein VDSL50-Anschluss hat z.B. eine Downloadrate von 50 MBit/s und eine Uploadrate von 10 MBit/s. Bei VDSL 100 (Vectoring), sind es sogar 40 MBit beim Upload!


 

VDSL

VDSL ist die Abkürzung für Very High Speed Digital Subscriber Line. Die veraltete Abkürzung VHDSL ist kaum noch anzutreffen.


Bei VDSL handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeitsverfahren aus der DSL-Technologie. Zur Realisierung der Datenraten wird beim VDSL Netz ein Hybridnetz aus Glasfaserleitungen und Kupferleitungen verwendet. Die Kupferdoppeladern des herkömmlichen Telefonnetzes kommen dabei auf dem letzten Netzsegment hin zum Kunden zum Einsatz.

Es gibt bisher zwei sehr unterschiedliche und nicht zueinander kompatible VDSL Standards, die von der Internationalen Fernmeldeunion ITU verabschiedet worden sind. Der erste Standard VDSL1 wird weltweit nur selten verwendet. Mit diesem Standard ist eine maximale Downloadrate von 52 Mbit/s möglich. Das neuere VDSL Verfahren VDSL2 wird weltweit, und nicht nur in Deutschland, bevorzugt verwendet. Mit dieser VDSL Variante sind theoretisch bis zu 100 Mbit/s im full-duplex Betrieb, also je Richtung, möglich. Dank neuer Vectoringverfahren könnten sogar bald 250 MBit erreicht werden.


 

VDSL 25 / 50 / 100

VDSL gibt es momentan in drei buchbaren Varianten. Einmal mit einer Übertragungsrate von 25 MBit/s , 50 und einmal mit 100 MBit/s. Der Upload liegt übrigens bei 5, 10 MBit/s bzw. 40 MBit.


 

VDSL Modem / Router

Für die Nutzung von VDSL benötigen Sie einen speziellen VDSL-Router bzw. ein spezielles VDSL-Modem. Eine Übersicht zu den Geräten (je nach Anbieter) und Sparmöglichkeiten sowie Tipps, finden Sie hier.


 


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